2022 Zunftball

Samstag, 12. Februar 2022

Durch das schwarze Loch auf eine intergalaktische Zeitreise...

Die Martinizunft begab sich am vergangenen Samstag auf eine „Intergalaktische Zeitreise“, als die Zünftler in der Braui ihren jährlichen Zunftball feierten. 

Das Team von Zunftmeister Werner Zurkirchen baute die Braui in eine grosse Weltraumlandschaft um, dekoriert mit Mondfahrzeugen, Weltraumraketen und einem riesigen Kommandobildschirm. Nach einem Begrüssungsapero schritten das für einmal sprachlose Martinipaar Gerardo und Irmgard Cicchetti mit Ihrer Familie und zahlreichen Gästen durch das „schwarze Loch“, empfangen unter tosendem Applaus von den rund 150 Gästen.  

Das Motto wurden von den Gästen in vielen diversen Variationen interpretiert. So waren neben Astronauten, Jedi-Rittern und grünen Kreaturen, auch eine Gruppe „spätverstehende Doc Brown‘s“ aus dem Film „Back to the Future“ zu sichten. Dominant waren Crew Mitglieder aus Raumschiff Enterprise, Star Trek und Space Cowboys auf Rollschuhen, welche allesamt verzaubert wurden durch wunschlos glückliche Sternschnuppen.

Altzunftmeister Michael Baumeler leitete mit viel Humor und Charme durch den Abend und begrüsste zu Beginn die Martinizunftfamilie und Gastzünfter der Götschizunft aus Hildisrieden und der Bannerzunft aus Hämikon. Die Partyband „Fonkefloog“ sorgte schnell für gute Stimmung und lud die Zünftler zum Tanzen ein.

Fasnächtlich wurden die Gäste durch die Kleinformation „die Original Chromme us Baubu“ sowie der 50-Jahre jubilierenden Hochdorfer Guuggemusig „Rossbomele“ auf die kommenden Fasnachtstage eingestimmt.  

Zahlreiche Beiträge haben zu dem gelungenen Zunftball beigetragen und das Martinipaar in vergangene Zeiten gebeamt. Aufgeregt durften sie in die überdimensionale Weltraumrakete einsteigen und haben aufgrund der Rauchentwicklung beinahe den Feueralarm ausgelöst. Von Familienmitgliedern aufgefordert, durften sie auf der Bühne als Strichmännchen mittanzen, mussten ihr Wissen ob alten Fernsehserien anhand deren Filmmusik erraten, was die Martinimutter Irmgard mit Bravour gemeistert hat. Martinivater Gerardo hingegen wurde vom schwarzen Loch eingesogen, transformiert in Christoph Blum und mit der Synchronschwimmer-Darbietung vom Zunftball 2014 beglückt.

Nach unzähligen getanzten Bolognesen kam gegen zwei Uhr nochmals Bewegung in die Braui, als das von der gesamten Zunftschar getanzte „Jerusalema“ das offizielle Ende des diesjährigen Zunftballs ankündigte. Ein sichtlich beeindruckter Martinivater Gerardo Cicchetti bedankte sich mit den Worten „ein interstellarer Zunftball und intergalaktischer Auftakt in die Fasnachtszeit“ bei all den Personen die diesen Abend ermöglichten.