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Bericht Zunftbot

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Bericht Zunftbot 2016

Der Martinivater mag es «fit und zwäg»

René Sidler wurde durch das Bot der Martinizunft Hochdorf zum 64. Martinivater gewählt. Das rasante Motto des selbstständigen Geschäftsführers für die närrischen Tage lautet «Met Vollgas as Hofderer Fasnachtstriibe».

Das Vorstellen und die Wahl des neuen Martinivaters ist jeweils der Höhepunkt des jährlichen Bots, das am Samstag vor dem Martinstag stattfindet. Es liegt
am amtierenden Martinivater, seinen Nachfolger mit diversen kleinen Hinweisen den Zünftlern vorzustellen, ohne dass diese seinen Namen zu früh erraten. So sind die Informationen über die Hutgrösse oder die Anzahl Kinder sehr allgemeiner Natur. Erst als Daniel Rüttimann am Samstag erwähnte, dass sein Nachfolger jahrelang in einer Guuggemusig ein schlagkräftiges Instrument spielte, ging ein Raunen durch den Brauisaal, und René Sidler wurde mit einem tosenden Applaus am Mikrofon begrüsst.
Der selbstständige Geschäftsführer wählte ganz nach seiner beruflichen Tätigkeit ein rasantes Motto für die närrischen Tage. «Met Vollgas as Hofderer Fasnachtstriibe» wird es im Februar für rund eine Woche heissen. Die Martinimutter Petra, die traditionell den Kinderumzug am Güdismontag anführen darf, erwartet viele Kinder und Familien unter dem Motto: «www» Wild Wild West.

Abwechslungsreiches Bot
Der Tag beginnt jeweils am Morgen mit einem Gedächtnisgottesdienst in der Kirche St. Martin für die verstorbenen Mitglieder. Nach einem Begrüssungsapéro in der Zunftstube begleiteten die Tambouren sowie die Fackelträger die Zunftschar mit einem Umzug in den Brauisaal. Dort konnte Zunftmeister Michael Baumeler die 131 anwesenden Zünftler pünktlich zum 64. Bot begrüssen. Nach dem kulinarischen Höhepunkt folgte ein taktvoller Einstieg in den geschäftlichen Teil durch die Harmonie-Musik Hochdorf. Daniel Rüttimann bedankte sich in einem interessanten Jahresrückblick bei allen Beteiligten, die zu einem sehr guten Gelingen der Fasnacht 2016 beitrugen. «Das Amtsjahr war hervorragend und ging viel zu schnell vorbei», meinte Daniel Rüttimann.

Nach acht Jahren im Zunftrat gab Kanzler Hanspeter Waldner seinen Rücktritt bekannt. Als sein Nachfolger wurde Markus Wolf mit grossem Applaus gewählt. Die Vakanz, die René Sidler durch die Wahl als Martinivater im Zunftrat hinterlässt, konnte innerhalb weniger Stunden durch Werner Zurkirchen erledigt werden. Die Ämter im Zunftrat sind besetzt, die Finanzen sind im Lot. Das Zunftjahr darf als absolut gelungen betrachtet werden. Nach dem geschäftlichen Teil und dem Dessert heizte die Guuggemusig Högerlischränzer der Zunftmeute ein, damit diese für den festlichen Teil des Bots gerüstet war.

Die neuen Zunftbrüder
Im zweiten festlichen Teil werden jeweils die neuen Zunftgesellen sowie Zunftbrüder vorgestellt und aufgenommen. Die Martinizunft durfte mit Guido Jutz, Raphael Müller, Marco Uhlmann und Klaus Williner gleich vier neue Zunftgesellen begrüssen. Die zwei Gesellenjahre hinter sich liessen Erich Bachmann, Thomas Bachmann, Christian Oehen und Markus Wolf. Sie wurden von den anwesenden Zünftlern herzlich als neue Zunftbrüder willkommen geheissen. Gemäss den Satzungen wurde der Altmartinivater II, Christoph Blum, aus dem Zunftrat verabschiedet. Er bedankte sich für die schöne Zeit und nahm mit Freude zur Kenntnis, dass sein damaliges Fasnachtsmotto «Es lebe der Sport» auch heute noch aktiv gelebt wird. Nach einer Ehrenrunde im Foyer mit dem neuen Martinivater wartete bereits Martinimutter Petra in der Zunftstube, um die Gratulationen entgegenzunehmen. Am Sonntag begrüsste das Martinipaar René und Petra zusammen mit den Kindern Ryan und Shanya die Gäste zu Kaffee und Kuchen.

Download

Den Orginal Bericht aus dem SeetalerBote können Sie hier herunterladen.